Wer Montags seine Stimme noch hat…

Der neue Evonik Spot…Grandios!

Super Super Bowl

Heidenai…Was war das für ein geiler Superbowl Sonntagnacht…
So geil, dass man sich das Spiel durchaus auch ein zweites oder drittes Mal anschauen kann.

Was ich jetzt auch tun werde…

Der deutsche Schavanismus

Und wieder mal hat es einen deutschen Politiker erwischt. Diesmal Frau Schavan von der CDU. Und auch diesmal geht es wieder um einen zu unrecht erworbenen Doktortitel.

Zuerst einmal…Eigentlich juckt es mich nicht sonderlich, wer wann und wo vergessen hat Quellenangaben zu machen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es nicht nur bei Politikern vorkommt sondern auch bei den zahlreichen „normalen“ Studenten. Und zwar häufiger als man denkt. Aber Politiker stehen halt im Fokus der Öffentlichkeit und diverser „investigativer“ Wikis. Daher werden dann solchen Themen Person auch meisten sehr heiß gekocht…

Mir geht es hier auch nicht um die Person Schavan. Denn – auch wenn ich mir jetzt nicht viele Freunde mache-, ich bin der Meinung das sie bislang sehr gute Arbeit geleistet hat und eine solche „Kampagne“ zu so einer Zeit ist eindeutig wieder mehr Wahlkampf als „Aufklärung“. Zeigt nur einmal mehr, aus welchem Holz die Menschen in der Politik wirklich geschnitzt sind. Und genau darum geht es mir auch…Um die Menschen. Menschen die Fehler machen -ob bewusst oder unbewusst- und um Menschen die gefälligst mal zu ihren Ecken & Kanten stehen sollten. Echte Menschen eben…

Dass jetzt eine Frau Schavan gegen das „Urteil“ des Fakultätsrat vor Gericht ziehen möchte, macht sie leider nicht menschlicher. Ok…Ich kann verstehen, dass sich so ein „Dr.“ auf der Visitenkarten sehr gut macht. Aber kommt es darauf wirklich an?! Muss man als Macher & Denker in der deutschen Politik einen akademischen Titel tragen?! Ganz offenbar ja schon…Denn es gibt nur wenige „Spitzenpolitiker“, die -was den Bildungsabschluss- aus dem Mittelfeld kommen. Das ist schade…Wo doch schon seit Jahren über Chancengleichheit und der „Menschlichkeit“ in der Politik gesprochen wird. Nein…Ein guter Politiker muss für mich nicht jahrelang studiert oder eine 1000seitige Doktorarbeit geschrieben haben. Ein guter Politiker muss sich für Dinge einsetzten und zu Dingen stehen die er macht. Auch das tun leider die wenigstens.

Und auch wir als Wähler sollten uns vielleicht mal eher auf solche Dinge konzentrieren anstatt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und in komischer Regelmäßigkeit die Sau durchs Dorf zu treiben. Wie hier schon so oft erwähnt, als erstes Mal an die eigene Nase fassen und erst dann über die Politik herfallen. Aber…Der Herr Guttenberg hat sich so ziemlich aus dem Fokus der Öffentlichkeit zurückgezogen, bald ist Wahl, also muss ein neues Bauernopfer gefunden werden. Ich bin gespannt was dazu noch aus Berlin und den diversen Medien kommt. Die ersten schlecht zusammengeschnittenen PKs des gestrigen Urteils habe ich auf jeden Fall schon gesehen…Schmeißen wir also erst einmal mit Kackebällchen bevor wir das Hirn einschalten. Ist ja auch nicht wirklich neu…

Liebe Stadt Schwerte…

…ihr habt ein Problem. Und zwar ein ganz dickes. Neben den zahlreichen kleinen oder größeren Problemen wie z.B. der Einbruchserie oder der klammen Stadtkasse. Nämlich ein Verkehrsproblem!

Quelle: RuhrNachrichten.de

Quelle: RuhrNachrichten.de

Es kann doch nicht angehen, das es inzwischen in Schwerte zur Regelmäßigkeit als denn zur Ausnahme gehört, dass man irgendwo im Stau steht. Naja…Irgendwo ist gut…Eigentlich so ziemlich überall auf den Hauptverkehrsrouten. Und nicht nur auf der so viel beschworenen Hörder Straße. So ziemlich auf jeder größeren Straße rund um den Stadtkern. Morgens, Mittags, Nachmittags und am Wochenende…Eigentlich gibt es so gut wie kein „Zeitfenster“ mehr, in dem es mal etwas entspannter abgeht auf den Straßen. Ok…Ein paar Stündchen zwischen morgendlichen Berufsverkehr und der Rushhour am Mittag/Nachmittag. Und Nachts um 03.00 Uhr vielleicht. Aber ansonsten…Steht man mehr als das man rollt. Man gucke sich nur mal folgende Grafik an… Exemplarisch an fast jeden Tag eigentlich…

Es kann doch nicht sein, dass ich Freitagsmittag von Punkt A zu Punkt B annähernd 45 Minuten brauche nur weil die Straßen verstopft sind. Wir sind weder in Berlin noch in Paris. Wir sind eine verkackte Kleinstadt…Ok…Zugegeben, eine Stadt die von zwei großen Autobahnen flankiert wird. Aber vielleicht liegt ja genau da das Problem?! Die ganzen „Ausweicher“ von der A45, die sich durch die Innenstadt quetschen um oben an der Hörder Straße wieder auf die A1 aufzufahren. Allein der verweigerte Ausbau der B236 kann es ja wohl nicht mehr nur sein. Das sehe sogar ich…Der kein Verkehrsanalytiker ist. Sondern ein ganz normaler Autofahrer aus Schwerte, der mächtig angenervt ist. Und jetzt stellt Euch mal vor wie das nach außen hin wirkt. „Schwerte an der Ruhr am Stau“ ist da schon lange kein flapsiger Spruch mehr. Warum also nicht zumindestens den LKW-Verkehr von Ergste in Richtung Innenstadt verbieten?! Wenn schon kein Geld bzw. politischer Wille da ist die B236 auszubauen. fest steht, irgendwas muss getan werden..:Sonst könnte man sich echt überlegen nur wegen der verkorksten Situation definitiv keine Empfehlung für Schwerte auszusprechen. Die armen Menschen die sich da tagtäglich mehrmals durchquälen müssen…

Zeit was zu ändern Schwerte…

Wenn mal wieder ein #Aufschrei durchs Netz geht…

…verpufft dieser #Aufschrei so schnell wie er gekommen ist. Im konkreten Fall geht es um die Brüderle-Diskussion und den Umgang von Frauen mit „Anmache“. Nein…Eigentlich geht es hier um diese typische Pseudo-Moral, die im Netz schneller raus geblasen wird als eine Kontaktanzeige auf einer Singlebörse.


Mein Gott…Was hat das Netz doch für eine Macht. Da werden ganze Staatsoberhäupter gestürzt, Kinderficker aufgrund von Fahndungsaufrufen bei Facebook gefasst oder Katzen zu Superstars. Und dann kam da dieser Donnerstag, an dem eine Reporterin über ein Erlebnis mit unserem FDP-Buddy Brüderle berichtete. Man sah sich irgendwann, irgendwo an einer deutschen Bar, warf sich gegenseitig Blicke zu und kassierte -als Reporterin- einen flapsigen Spruch vom Herrn Brüderle. So viel zu den -möglichen- Fakten…

Was dann allerdings einen Tag später abging, entbehrt für mich aber jeglicher Grundlage. Da hat irgendwer, irgendwo gedacht man könne doch den Kurznachrichtendienst Twitter mal für etwas „sinnvolles“ nutzen. Schnell einen „Hashtag“ ausgedacht -möglichst populistisch natürlich- und ab dafür. #Aufschrei wurde geboren. Und die Masse zog mit. Wir erzählen also bei Twitter (!) über unsere Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus und der (zumeist) bösen Männerwelt. Und garnieren das ganze noch mit ein bisschen Moral und erhobenen Zeigefinger. Bei Twitter.

Ich liebe die Generation 2.0!

Versteht mich bitte nicht falsch, Sexiusmus ist sogar für mich ein Thema. Auch wenn ich mit meiner Meinung, dass die Wertschätzung gewisser Körperteile einer Frau durchaus als positiver Zuspruch zu werten ist, wohl ziemlich alleine auf Feld & Flur stehe…Auch für mich gibt es Grenzen im Umgang miteinander. Sogar im Umgang mit Frauen. Aber die Sau (oder in diesem Fall den Eber) durchs -digitale- Dorf zu treiben, spiegelt bloß ein weiteres Mal den Niedergang der Gesellschaft wieder. Da werden Geschichten raus gekramt, die so ein schlecht bezahlter Drehbuchautor von amerikanischen Soaps nicht besser schreiben könnte. Und jede noch so taffe Frau hat was dazu beizutragen. Reduzieren wir (bzw. die Damen selbst) das „schwache“ Geschlecht doch nur mal wieder auf Brüste & Ärsche. Denn genau das ist daraus geworden. Man verfällt in die moralische Schockstarre und hofft mit einer vermeidlich aufrüttelnder Aktion etwas in den Köpfen (oder Penissen) der Männerwelt zu ändern. Glückwunsch liebe Frauen…Wir leben also doch nicht im Jahr 2013 sonder wahrscheinlich eher im Jahr 1953. Selbstbestimmung…Was ist das?!

Das ist der erste Punkt der mich ziemlich angepisst hat…

Was aber viel schlimmer ist, dass (mal wieder) die Pseudo-Moral aus allen Porren gekrochen kam. Und schlussendlich auch die Wahl des Mittels. Da wurde auf Twitter (!) die Moralkeule geschwungen…Auf einem Medium auf dem 90% der Beteiligten nur ein paar Stunden später das Finale im australischen Dschungel schauten und dieses mit ähnlich ekelhaften Hashtags verzierten. Auf diesem Medium, welches voller Alltagsrassismus ist, auf dem aus Sternchen „Stars“ werden, auf einem Medium wo jeder halbwegs komischer Mensch scheinbar ein Buch schreiben muss. Auf Twitter. Zugegeben, einige haben den Sprung geschafft und haben gekonnt Artikel/Meinungen in Form von Blogpost verfasst. Ein winziger Bruchteil vermag sich sogar in Zukunft mit dem Thema beschäftigen. So ganz „offline“ und in würdevollen Rahmen. Aber das ist in der Masse untergegangen. In der Masse voller Schreihälsen und Menschen die einfach nur mal mitspielen wollten. Und dabei jeden anderen an die Nase/den Penis/die Brüste gefasst haben, nur sich selbst nicht. Gestandene Damen, braun gebrannt und schon voll in Planung für den nächsten „Dom-Rep“ Urlaub -in dem sie große, dunkelhäutige BungaBungaBoys suchen- erzählen uns also von ihren Erlebnissen anno 1960 mit ihrem greisen Sportlehrer. Oder die Mädchen, die grad mal alt genug sind um die Pille zu bekommen aber jeden Abend schmachtend auf irgendwelche Pseuo-Vampire ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen…Erzählen uns von den Typen mit den Tanktops und ausrasierten Frisuren in der Disko, die sie immer so anzüglich angucken. Und die Typen, die auf Frauenversteher machen, im dunklen Kämmerlein aber wahrscheinlich wildestes Phantasien pflegen weil sie nicht die Eier haben sich dafür jemanden zu suchen. So sieht also dann ein #Aufschrei aus. Herzlichen Glückwunsch…Da hat jemand wahrscheinlich eine völlig andere Geschichte lanciert…Bekommt aber ein Deutschlandweites Echo.

Whooohoo…Sommerloch schon im Januar.

So…Und jetzt -nach Dschungelfinale und DSDS- ist Twitter wieder das was es schon vor ein paar Tagen war. Ein Medium in dem alles ins Netz geblasen wird. Rassismus, Sexismus, dumme & doofe Gedanken, Tittenbildchen & Masturbationsvorlagen und vor allem eins… Nichts nachhaltiges. Aber jeder mag dran glauben. Ganz toll Deutschland…Packen wir doch die Probleme mit irgendwelchen Hashtags an, lassen wir doch eine vermeintlich mächtige Internetwelle los und hoffen darauf, dass sich dadurch etwas in den Köpfen ändert. Warum haben die Piraten gleich nochmal inzwischen nur noch Wählerstimmen im einstelligen Prozentbereich?!

Aber Hauptsache wir konnten alle mal die digitale Faust erheben. Zum deutschen #Aufschrei 2013.

Auf Twitter…

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