Wenn die Kopfkirmes mal wieder Achterbahn fährt

Es ist „zwischen den Tagen“ recht ruhig hier geworden. Und das nicht ohne Grund. Zwar habe ich noch einige Themen „auf dem Zettel stehen“, über die ich gerne schreiben würde, habe aber gerade dafür keinen „Kopf“. Die Kopfkirmes ist in den letzten Tagen -mal wieder- zu Hochform aufgedreht und fährt gerade auf der Achterbahn „fröhlich“ ihre Runden…

Vielleicht -oder sogar sehr wahrscheinlich- hat es damit zu tun, dass es an den Feiertagen eben doch recht ruhig bei mir zugegangen ist und ich sehr für mich geblieben bin. Auf jeden Fall hat es mit einer wichtigen Entscheidung Mitte Januar zu tun, die mich schon jetzt im Kopf sehr beschäftigt. So sehr, dass mein Schlafrhythmus völlig aus der Bahn geworfen ist. Erst letzte Nacht bin ich wieder um 01.00 Uhr aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer umgezogen und bin heute Morgen dementsprechend gerädert aufgewacht. Am Freitag hat die Kopfkirmes sogar mal wieder mit voller Wucht zugeschlagen und mich jeglichem Selbstvertrauen und -bewußtsein beraubt. Hat mir -mal wieder- versucht zu sagen, wie wert- & hilflos ich doch sei. Das sind echt fiese Phasen, ich kann oder konnte es allerdings recht gut abfangen, da ich mir durchaus bewußt war, dass solche Phasen wieder kommen würden (Gerade nach Ende der Behandlung in der Tagesklinik). Inzwischen weiß ich, dass diese Gedanken nicht wirklich von „mir“ kommen. Es ist in diesem Moment die Kopfkirmes, die mein Denken bestimmt. Und eben genau das, darf ich dann nicht -im vollem Umfang- zulassen. Sicherlich ist es dabei auch ein bisschen ein „Aushalten“ (Dieses Denken zu unterdrücken macht es -für mich- nur noch schlimmer), aber ich lasse mich zumindest nicht mehr komplett davon bestimmen. Das ist schon mal ein -kleiner- Schritt in die richtige Richtung.

Allerdings habe ich in solchen „Phasen“ dann wenig Kopf für andere Dinge (Wie eben z.B. hier einen Beitrag zu schreiben). Betroffene werden es kennen… Man kämpft um jede noch so „kleine“ Tätigkeit. Und ja, gestern habe ich mir dann auch einen Tag voll mit Durchhängen „gegönnt“. Zwar hat die Kopfkirmes abermals versucht mir auch dies madig zu machen, aber der Tritt hat recht gut funktioniert… Na ja… Bis auf das Schlafen letzte Nacht.

Ich „freue“ mich auf jeden Fall, wenn die Feiertage vorbei sind und ich wieder ins „Laufen“ komme. Mich bei meiner Hausärztin melden muss, weiter nach Therapieplätzen schauen kann (Zum Glück habe ich Ende Januar schon ein erstes Vorgespräch), vielleicht auch endlich diese eine Entscheidung getroffen habe und nach zwei vollen Jahren damit endlich abschließen kann. Eine Woche „nix tun“ reicht dann auch… ;)

Dann habe ich wahrscheinlich auch wieder einen Kopf, hier etwas mehr zu Schreiben. Bis dahin… Hoffe ich einfach, dass der Kopfkirmes bald mal schlecht wird auf der Achterbahn… ;)

Bildquelle: pixabay.com

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