Das Berufsleben in Bildern

Für alle, die mir noch nicht auf Instagram folgen, hier noch mal eine visuelle Zusammenfassung der letzten Wochen.
Wirklich viel passiert ist nicht. Es läuft fährt und sieht dabei noch verdammt gut aus.
Momentan könnte es eigentlich nicht besser sein…

Alles im Lack

Gefühlte 40°, ein Drei-Tage Wochenende und zwei kurze Wochen hintereinander.
Das Leben kann gut sein. Und ist es gerade auch.

Der Job läuft mehr als hervorragend1, das Wetter ist mehr als sommerlich und gestern Abend habe ich mal nach einem machbaren Irlandurlaub Ausschau gehalten. “Läuft”…Wie man hier im Ruhrpott sagt.

Zwar hätte ich nach wie vor gern ein bisschen mehr Zeit für Dinge die ich gern mal wieder machen würde, aber man muss Kompromisse machen. Und manchmal bleibt einem einfach nicht genug Zeit für alles und jeden.

Ich werde jetzt auf jeden Fall noch das sommerliche Wetter genießen, bevor es morgen in eine neue (und kurze) Woche startet.
Seid entspannt und genießt ebenfalls…

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  1. Mal abgesehen von einem wirklich nervigen Computerproblem in der Fahrschule… []

Ein Wochenende in Chicago

Das lange Wochenende ist vorbei und Watch_Dogs hat sich ein Platz auf der Konsole gesichert.



Rund 20h Spielzeit seit Release, eine Menge Eindrücke und den Kauf einer XBOXONE fest geplant später…Das lange Watch_Dogs Wochenende ist vorbei. Und es hinterlässt sowohl positive als auch negative Eindrücke bei mir. Trotzdem bleibt Watch_Dogs im Haus. Und es wird wohl auch nicht so schnell gehen…Zumal ich  immer noch nicht die komplette Story  gesehen habe. Aber auch, weils ein solides & gutes Spiel ist.

Eins vorneweg…Watch_Dogs ist nicht der Knaller geworden, der vielleicht zu erwarten war. Aber das ist ja oft so, dass im Vorfeld viel Wind gemacht wird. Trotzdem kann Watch_Dogs was. Und zwar unterhalten. Darauf kommt es ja an. Das Gameplay ist nicht neu, das Spielprinzip ebenso wenig. Allerdings ist die Story “erfrischend”. Weil eben passend in die aktuelle Diskussion um den Datenschutz. Und ich muss sagen, nach einer gewissen zeit kommt die Story auch endlich ans Rollen. Zar sind mir bislang die ganzen “Verzweigungen” in der Story noch nicht ganz klar, aber mal sehen was sich zum Ende hin tut. Ab dem Zeitpunkt, an dem neue Charaktere eingeführt werden, legt die Story auf jeden Fall einen Zahn zu. Zwar sind die Missionen in Watch_Dogs grundlegend immer dasselbe, aber durch das Hacken durchaus spannend und teilweise irrwitzig. Leider bin ich nicht so der Schleichprofi, so dass ich in den meisten Missionen zur rohen Gewalt greife. Ist dank annehmbaren Deckungssystem und sehr zu gebrauchender Gegner-KI allerdings auch sehr spaßig. geht also auch ohne Smartphone. ;)

Allerdings sind da eben auch die angesprochenen negativen Punkten. Die Grafik ist selbst auf XBOXONE und PS4 nicht so wie erhofft. Und wenn man auf dem PC auf “Ultra” spielen möchte, muss man ein HighEnd-Gerät für Watch_Dogs haben. Selbst dann läuft es bis dato wohl noch nicht ganz rund. Und eben die etwas “gehypten” Features aus den Trailern. Sind so nicht bzw. nur abgespeckt im fertigen Spiel zu erwarten. Da hat man bei Ubisoft die Erwartungen deutlich zu hoch angesetzt. Insgesamt macht Watch_Dogs den Eindruck, als sei es “ein Versuch”. Nicht, dass Ubisoft keine Erfahrung in Sachen Open-World-Games hätte, aber eben in einem völlig anderen Setting. Man hat sich halt ausprobiert, ein -zugegeben- tolles Setting genommen und bei einigen anderen Titel “abgeschaut”. Allerdings ist da an vielen Stellen nur halbgares bei rumgekommen. Kann (und wird) man in einer Fortsetzung besser machen. Ich werde Watch_Dogs 2 auf jeden Fall dann auf einer der neuen Konsolen zocken. Schon allein wegen der Grafik. Ja…Da bin ich echt eine Grafikhure. Ich denke, auf den neuen Systemen macht Watch_Dogs schon allein wegen der aufgebohrten Grafik und den zusätzlichen Inhalten wesentlich mehr Spaß. Optik macht bei Watch_Dogs eben doch einiges aus. Da sieht man mal wieder, dass die gute alte XBOX360 ihren Zenith überschritten hat. Aber um sich einen Eindruck zu machen, reicht es noch aus. Und der ist -wie bereits oben erwähnt- durchaus positiv. Ich denke, ich werde Watch_Dogs einmal komplett durchspielen, dann eine Zeit liegen lassen und mich ggf. nochmals dran versuchen. Auf Dauer wird es wohl nix, dazu ist mir die Spielbarkeit dann doch zu “eintönig”. Andere Open-World Titel können das deutlich besser.

Nichtsdestotrotz ist Watch_Dogs ein Titel dessen Kauf ich nicht bereut habe. Ein Spiel, dass mich an den nächsten Wochenenden sicherlich noch die ein oder andere Stunde an die Konsole fesselt. Man kann es sich also durchaus kaufen…Wenn auch besser direkt für die neueren Konsolen. dann sieht es gut aus, macht zeitweise richtig Spaß und kann sich sicherlich bei vielen Spielen ein Platz in der Konsole sichern. Bei mir hats auf jeden Fall einen Platz sicher…

Innenspiegel…Außenspiegel…Schulterblick…

Über den alltäglichen Wahnsinn auf deutschen Straßen.
Oder auch: Ich will Spaß! Ich geb Gas!1

F A H R S C H U L E...Steht zumindest auf meinem Auto. Ganz fett drauf geklebt. Jetzt frage ich mich ernsthaft, wie dann andere Verkehrsteilnehmer übersehen können, dass da grad ein Fahrschüler unterwegs ist?! Außerdem ist ja nicht so, dass wir uns irgendwo in den Gullies verstecken. Warum also dann immer diese nervösen (und teilweise) Überholmanöver? Und warum wird die Hupe benutzt, um mit mir zu kommunizieren?! Alle den Führerschein bei ebay gekauft oder schon vergessen, das man irgendwann mal (hoffentlich) selbst eine Fahrschule von innen gesehen hat?! Aber aufregen nutzt da ja nix…Weiterfahren und tief durchatmen…

Denn es ist erstaunlich, wie locker selbst die Fahrschüler damit umgehen. Mit den ganzen “Chaoten” auf den Straßen. Nicht umsonst nenne ich die Fahrradfahrer auch liebevoll “Fahrradterroristen”. Ja, ja….In einer der Fahrradfreundlichsten Städte NRWs sind die Fahrradfahrer natürlich eine besonders schützenswerte Spezie. Aber trotzdem sollte man als Fahrradfahrer vielleicht mal den Kopf einschalten (wenn man schon kein Helm auf selbigen trägt) und drüber nachdenken, dass man quasi Null Knautschzone hat. Warum also wie der letzte Henker fahren, Autos an Kreuzungen schneiden, ohne anzuzeigen wild die Spur/Fahrtrichtung wechseln?! Immer wieder ein Erlebnis…Besonders jetzt im Sommer. Umso stolzer bin ich, wie schnell meine Fahrschüler begreifen, wie wichtig die Umsicht ums Auto ist. Nicht nur beim Abbiegen. Erfahrungsgemäß sind viele Dinge gleichzeitig schwer zu händeln. Gerade wenn man das erste Mal in seinem Leben in einem Auto sitzt und selbiges auch noch eigenständig durch den Verkehr manövrieren soll. Und trotzdem klappt die Umsicht bei den meisten Schülern gleich zu Beginn. Großartig! Natürlich liegt das auch an meiner grandiosen Vorarbeit im theoretischen Teil der Ausbildung. ;)

Ansonsten läuft fährt es in den letzten Wochen richtig gut. Ich habe ja letztens noch aufgrund der Unzuverlässigkeit einiger Fahrschüler “geheult”. Auch da habe ich inzwischen ein adäquates Mittel gefunden. Eins, dass mir das Leben ungemein leichter macht. Denn zu einem vorgezogenen Feierabend, sag ich bestimmt nicht Nein. Genauso habe ich mein Zeitmanagement jetzt endlich mal in den Griff bekommen. Kaum noch Leerzeiten durch meine doofe Planung. Jetzt gehts Schlag auf Schlag. “Warmer Bettenwechsel” nannte man es bei der Bundeswehr. Ein Fahrschüler steigt aus, der nächste wartet schon. Anstrengender2, aber wesentlich effektiver. Und gerade jetzt im Sommer, wo man teilweise bis tief in die Nacht wegen den Beleuchtungsfahrten arbeiten muss, ist man um jede Stunde froh, die man am nächsten Tag später ran muss. Das war eben auch nur eine Frage der Zeit, bis es sich einspielt.

Viel mehr kann ich gar nicht berichten. Zwar gibt es immer wieder die ein oder andere kuriosen Situation, aber ich muss erst noch überlegen, ob so etwas hier Platz finden soll. der Rest ist -so traurig wie es klingen mag- eigentlich das tägliche Brot eines Fahrlehrers. Individualität der Fahrschüler hin oder her…Im Grunde ist der Ablauf ja immer der gleiche. Wenngleich man sich natürlich auf jeden einzelnen Schüler einstellen muss, die Abläufe und Ausbildungspläne3 sind immer dieselben. Das ist ok, wenn auch irgendwann natürlich eine Art von Routine einzieht. Und Routine hat immer seine Vor- und Nachteile. Ob die Vorteile auf Dauer überwiegen…Wird auch wieder die Zeit zeigen. Momentan bin ich ganz froh drum. Denn wenn ich ich mir so meinen Stundenzettel anschaue, bin ich gerade am oberen Limit angelangt. Mehr kann und will ich z.Z. nicht machen. Auch wenn uns an manchen Tagen die Schüler förmlich die Bude einrennen. Aber irgendwo muss man ja auch für sich selbst die Bremse ziehen. Es nützt niemanden, wenn ich im Winter völlig ausgebrannt bin.

So long…Damit verabschiede ich mich dann mal in eine neue Woche voller spannenden Geschichten aus dem Fahrschulalltag. Und ganz nebenbei…Von einem langen Wochenende gleich ins nächste… ;)

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  1. frei nach “Markus” []
  2. Wenn man nicht mal 10 Minuten zwischen den Fahrstunden zum Durchatmen hat []
  3. Wie sehr ich sie doch liebe… []

Weitere Tage in Chicago

Und weiter gehts mit dem Watch_Dogs “Tagebuch”



Hossa…So langsam zündet Watch_Dogs echt seinen Nachbrenner. Und das obwohl ich in der Story immer noch nicht wirklich  weiter gekommen  bin. Aber erstmal will ich wieder ein bisschen bashen…

Liebes Entwicklerteam von Ubisoft. Wer ist eigentlich für die Physik und den Motorensound bei Watch_Dogs verantwortlich? Der Praktikant?! Das geht ja mal gar nicht…Die Fahrzeuge fahren sich (fast) so schlecht, als seien sie aus einem billigen Arcade-Racer entsprungen. Und Kollisionsabfrage ist auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Vom Sound der Fahrzeuge -der sich anhört wie eine kaputte Blechdose- ganz zu schweigen. Das hätte man in einem Open-World Titel deutlich (!) besser machen können müssen. Ganz großer Minuspunkt in meinen Augen.

Neben diesen -doch recht nervigen- Fauxpas, steigt die Wertigkeit von Watch_Dogs aber von Stunde zu Stunde. Ich bin jetzt eine ganze Zeit im Freeroommodus unterwegs gewesen. Gestern schrub ich ja noch etwas davon, dass mir die Atmosphäre fehlt. Dies muss ich allerdings -in Teilen- zurück nehmen. Es macht Spaß in Chicago unterwegs zu sein. Und komischerweise, in der Hauptsache per pedes. Einfach mal sein Smartphone in der Tasche lassen und durch die Häuserschluchten, das Umland oder den Industriebezirk streifen. Das macht auch in Watch_Dogs ähnlich viel Spaß wie z.B. in GTA5. Auch wenn sich das Auge -bedingt durch den Schauplatz- beim Konkurrenten aus dem Hause Rockstar wesentlich mehr freut. Mir regnet es deutlich zu oft in Chicago. Auf die Kleinigkeiten und die Details hat aber auch Ubisoft sehr großen Wert gelegt. Einfach mal an den Häuserfassaden oder den Geschäften entlang schauen. Und das sag ich, der auf einer ollen XBOX360 zocke.

Zwar hat man (auch) bei Watch_Dogs nach einer gewissen Zeit so ziemlich alles abgefrühstückt, aber Ubisoft versteht es irgendwie den Spieler am Ball zu halten. Alleine die “Sehenswürdigkeiten”  lassen mich “stundenlang”  durch Chicago rennen. Das Hacking der Passanten…Nun ja…Nicht wirklich jeder Passant hat seine eigene Biografie. Es wiederholt sich. Außerdem hätte Ubisoft eventuell an dem Balancing der Bankkonten arbeiten sollen. Mein eigenes Konto in Watch_Dogs  platzt jetzt schon aus allen Nähten . Wirklich etwas anfangen mit dem geld, kann man nicht. Weder hat man ein Hauptquartier, dass man mit mehr oder weniger nützlichen Dingen ausrüsten kann, noch lohnt sich ein Besuch in den Bekleidungsgeschäften wirklich. Dazu unterscheiden sich die Outfits wirklich nur marginal. Und wozu bitte Geld für Fahrzeuge hinblättern, wenn ich die A) sowieso erst einmal entdecken & freischalten muss und B) in einem Open-World Spiel eh jeder Zeit Fahrzeuge verfügbar sind?! Aber nun ja, vielleicht kommen da ja noch DLCs, bei denen man die Kohle braucht.

Ich habe Euch mal den “101 Trailer” mit eingefügt. Zum einen, um Euch mal die  HighEnd Grafik zu zeigen  und zum anderen um mal zu zeigen, was für Möglichkeiten Watch_Dogs so alles bietet. Gestern berichtete ich ja davon, dass man die Möglichkeiten nur sehr selten einsetzten kann. Wahrscheinlich braucht es einfach ein bisschen Zeit, um sich einzufinden. Inzwischen benutze ich das Hacken in Watch_Dogs richtig gerne. Und es kommt in den meisten Fällen auch etwas bei rum. Zwar nicht immer ganz so spektakulär wie im Trailer, aber manch ein “Verbrechen” oder eine Verfolgung der Polizei kann man mit dem Hacken sehr nett…unterbrechen. Macht von Mal zu Mal mehr Spaß. Genauso wie der “Multiplayer-Modus”. Zwar muss man auf dem alten Knochen XBOX360 auf zwei Spielmodi verzichten, aber allein das sich fremde Spieler (Ja, echte Human Player)  in das eigene Spiel “hacken” können , ist eine sehr spaßige Angelegenheit. In dieser Hinsicht hat mich Watch_Dogs doch ein wenig überrascht. War es primär für mich doch ein Singleplayer Titel. Leider gibt es in Sachen “Vernetzung” auch etwas zu meckern. Die “Companion App” ist nett (Eine Art 1 gegen 1 Rennen – Auch für Spieler die nur mit der App zocken), aber ganz weit weg von der App die zu AC4 ausgeliefert worden ist. Da hätte ich mir ebenfalls wesentlich  mehr Möglichkeiten  erhofft.

Alles in allem ist Watch_Dogs aber ein Titel, der mich an die Konsole fesselt. Man muss erst warm werden, sich ein wenig einfinden und ggf. auch ein zweites Mal hinschauen. Dann ist es aber ein echt spaßiger Titel, der zwar nicht die “Revolution” geworden ist, als der er angekündigt war, aber durchaus mit den ein oder anderen überraschenden & netten Momenten aufwarten kann. Und wie man es bereits aus anderen Spieleserien aus dem Hause Ubisoft kennt, auch Watch_Dogs wird wohl keine einmalige Erscheinung bleiben. Potential nach oben ist auch jeden Fall noch da.

Damit werde ich mich jetzt mal ein wenig der Story zuwenden. Drei von vier freien Tagen sind noch übrig. So long…

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