EMPFEHLUNG: The Get Down

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Da ist der neue Kracher von Netflix! „The Get Down“… Die erste Hälfte1 der ersten Staffel ist ab dem 12. August verfügbar!

Ich hatte die Serie bis vor Kurzem gar nicht auf dem Schirm. Durch die Trailer bei Netflix habe ich mich dann ein weig informiert. Buz Luhrmann2, teuerste Netflix Produktion, Bildgewaltig, Hip Hop und Disko. Las sich im ersten Moment ein bisschen wie ein „Singsang-Film“ aus Bollywood. Aber…Meine Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden.

„The Get Down“ taucht tief in die 70er ein und erzählt die Geschichte des Hip Hops als er noch nicht Hip Hop hieß. Genial! Und dabei echt Bild- und Soundgewaltig! Am Anfang wirkt alles ein wenig „kitschig“, aber im Laufe der Serie zieht genau diese „Kitschigkeit“ einen in den Bann. Und ich sags Euch… In den Musikpassagen bleibt kein Fuß still auf dem Boden stehen.

Schaut Euch „The Get Down“ an, gebt der Serie eine Chance und freut Euch über etwas erfrischend anderes3. Ich hoffe sehr, dass „The Get Down“ über eine Staffel heraus kommt und Netflix diesem Stoff noch ein bisschen Raum gibt. Dann wird das echt der nächste Knaller von Netflix!

Sagte ich schon, dass ich genau für so etwas NETFLIX liebe?! Unabhängig, mit genug Power dahinter und mutig um Konzepte umzusetzen. Ich finds stark, wie sich die „Serien- bzw. Filmlandschaft“ verändert…Daumen hoch dafür!
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  1. Die zweite Hälfte startet leider erst 2017 []
  2. „Der große Gatsby“, „Moulin Rouge“ []
  3. Ja, auch anders als „Vinyl“ []

Die Sache mit dem Zickenkrieg

Fahrlehrer…
Spezialisten für angewandtes Kraftfahrwesen, Hobby-Psychologen, Schmalspur-Pädagogen, Trauertanten…
Aber vor allem: Zicken! 

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Ich mag ja meinen Beruf. Jeden Tag etwas Neues, jeden Tag spannende Menschen. Und neben dem ganzen Stress und den ganzen grauen Haaren, ist es doch jedes Mal ein gutes Gefühl einen Fahrschüler durch die Ausbildung gebracht zu haben. Wären wir jetzt am Ende der Geschichte angelangt, wir hätten ein richtig gutes Happyend!

Sind wir aber leider nicht…

Denn es gibt eins, was mich wirklich richtig ankotzt an diesem Beruf1. Dieser ständige Zickenkrieg unter Fahrlehrern, Fahrschulen und Inhabern. Häufig ganz offen und ziemlich dämlich, meisten aber sehr subtil und versteckt. Fakt ist, es wird einem nicht die Butter auf dem Brot gegönnt. Jeder andere Fahrlehrer/Inhaber ist sowieso schlechter als man selbst, jeder Kollege will einem nur ans Bein pissen und die anderen nehmen einem eh die Kunden weg. Fünününü… Am besten den ganzen Tag!

Das Geheule wäre ja noch nicht mal schlimm2, wenn es denn im stillen Kämmerlein stattfinden würde. Tut es in den meisten Fällen aber (leider) nicht. Da wird sich an allen möglichen Stellen ausgekotzt, geweint und beklagt. Heutzutage auch sehr gern im Internet3. Dass da teilweise sehr abstruse Geschichten erzählt werden wäre ja fast noch amüsant. Aber das teilweise mir harten Bandagen gekämpft wird4, ist einfach nur peinlich. Solche Menschen führen Unternehmen und/oder bilden junge Menschen aus…

Schlimm wird es auch, wenn Fahrlehrer bei diversen Möglichkeiten aufeinander treffen. Da ist man dann plötzlich die Freundlichkeit vorm Herrn, begrüßt sich nett, stimmt Smalltalk an und macht gute Miene zum bösen Spiel5. Sobald man den „Kollegen“ dann aber den Rücken zudreht, wird das Messer geschliffen und einem mit Anlauf zwischen die Rippen gehämmert. Welch weise Kampfführung! Angriff von hinten… *facepalm*

Probleme, Diskussionen und vielleicht auch mal den ein oder anderen Kleinkrieg gibt es in jedem Beruf. Auch bei uns Fahrlehrern. Aber haben wir den Mund nicht auch zum Sprechen und nicht nur zum Fressen?! Warum kann man -bei einem Problem- nicht den Mund aufmachen und mit der Person -mit der man ein „Problem“ hat- reden?! Oftmals stellt sich dann vielleicht sogar heraus, dass es gar kein wirkliches Problem gibt. Doch dafür sind sich die Herren (und Damen) Fahrlehrer wohl zu fein. Oder haben einfach Bock drauf, sich gegenseitig die Augen auszukratzen?! Who knows?!

Ich für meinen Teil halte mich auf jeden Fall aus diesen Spielchen raus. Nicht nur weil es mir zu peinlich ist6, sondern auch weil es Null Sinn macht meine Energie auf so einen Schwachsinn zu verschwenden. Ich habe schon im eigentlichen Beruf genug zu tun als dass ich mich nach Feierabend auch noch mit irgendwelchen Zickenkriegen beschäftigen müsste. Viel lieber nehme ich die Wetteinsätze entgegen, wer wen zuerst zerfleischt. Und mache mir dann mir einem lachenden und einem weinenden Auge eine schöne Zeit…

Ganz ohne Kratzen, Beißen, Spucken und Zickenkriegen…

(Und kaufe den Leuten, die unbedingt rumzicken müssen in Zukunft Röckchen…)
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  1. Und mich manchmal auch an der Berufswahl zweifeln lässt! []
  2. Und vielleicht bei dem ein oder anderen Menschen sogar nachvollziehbar… []
  3. Für alle die mal Interesse an wirklichen Zicken haben: Sucht mal im Netz Fahrlehrerforen/-gruppen bei FB! []
  4. Klage, Anzeigen usw. []
  5. Oder wie ich immer sage: Man leckt literweise Speichel! []
  6. Um den Spielzeugbagger habe ich mich im Kindergarten geprügelt! []

Die Sache mit dem Gedankenkarussell

Samstagabend, Wochenende, Ruhe, Zeit für ein paar Gedanken…

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Es ist, wie es ist! So sagte es mal jemand Schlaues. Aber ist wirklich alles so, wie es ist? Zumindest in meinem Kopf nicht. In meinem Schädel rotiert es eigentlich ständig. Würde mich nicht wundern, wenn die Gedanken sogar Nachts beim Schlafen kreisen. Gedankenkirmes óle…

Und genau diese Gedanken müssen irgendwann dann einfach mal sortiert werden. Meistens passiert das dann am Wochenende, nachdem ich ausgeschlafen habe1 und gedanklich von der Woche weg gekommen bin. Neuerdings gern auch mal mit einem leckeren Dram Whisky. Und während man sich mit dem leckeren Getränk beschäftigt, fängt man an zu ordnen. Unwichtige von wichtigen Gedanken trennen, über Erlebnisse und Menschen nachdenken. Gespräche Revue passieren lassen. Mich als Fahrlehrer beschäftigt dann zuerst natürlich die zurückliegende Arbeitswoche2. Lief alles nach Plan? Was kann ich verbessern? Wie lief fuhr es mit den Fahrschülern? Aber auch über die Gespräche mit Kollegen und das Unternehmen denkt man nach3. Irgendwann kommt man dann nach den „Arbeitsgedanken“ natürlich auch auf seine ganz persönlichen Schubladen. Und die sind teilweise total unsortiert. Also muss man auch dort Ordnung ins Chaos bringen.

Lange Rede, kurzer Sinn…
Ich beschäftige mich intensiv und auch gerne mit meinem Gedankenkarussell. Zwar habe ich größten Respekt vor Menschen, die sich kaum oder gar keine Gedanken machen (müssen) und das Leben leben wie es kommt, doch ist es eben nicht mein Weg. Ich betrachte gerne alles von vorne bis hinten. Und was ich besonders dabei genieße ist die Zeit, die ich für mich habe. Meine 3 oder 4 Stunden, in denen ich für mich ganz alleine auf meinen Gedanken rumkauen kann. Ja, vielleicht mach mich das ein wenig zum Grottenolm. Aber in diesem Fall bin ich gern für mich alleine. Ich habe -schon allein beruflich- genug Menschen unter der Woche um mich. Um mich am Wochenende mit Party & Alkohol wegzuschädeln4, ist auch nicht (mehr) meins. So werden die Schubladen im Kopf ja nie sortiert…

Und jetzt werde ich noch eine Runde auf meinem Gedankenkarussell drehen. Mit Kaffee und der Planung für den nächsten Urlaub. Der auch wieder ganz einsam und allein stattfindet…

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  1. MITTAGSSCHLAF FTW!!! []
  2. Ja, es soll Fahrlehrer geben, die machen sich sogar in ihrer Freizeit Gedanken um den Job! []
  3. Und glaubt mir, in der jetzigen Fahrschule wird viel geredet…Sehr viel. Damit gibt es eine Menge nachzudenken! []
  4. Wer es braucht…Bitte gern! []

Wiederentdeckte Leidenschaft

Uisge Beatha – Oder auch: Lebenswasser

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Whisky…Eine Leidenschaft. Eine wiederentdeckte Leidenschaft. Begonnen habe ich, wie so viele, natürlich mit dem billigen Fussel. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich in meinen „heißen Jahren“ viele alkoholische Getränke probiert habe. Neben einer rauen Menge Bier, auch diverse „Schnäpse“. Wodka-Lemon stand eine ganze Zeit lang ganz oben auf der Liste. Aber ich hatte auch eine Zeit, in der ich Jack Daniels regelmäßig in Cola versenkt habe. Das war mein erster Kontakt zu „Whiskey“1. Kein sehr angenehmer Kontakt. Ich kann mich noch gut an den Abend erinnern, als ich zu viel von diesem „Gesöff“ getrunken habe. Hab mir das Ganze dann nochmals durch den Kopf gehen lassen… ;)

Danach war es eine lange, lange Zeit sehr still um das Thema Alkohol. In jeglicher Hinsicht.

Da ich aber mit zunehmenden Alter mehr und mehr meine Vorliebe für die rauen & grünen Weiten von Irland und Schottland entdeckt habe, musste ich mich ja auch mal an das Thema Whisky ran wagen. Also ab in den örtlichen Supermarkt, eine Flasche kaufen auf der Whisky stand. Nun gut…Ich hab nicht mehr im Kopf, was für einer es war. Es hat mir aber die Socken ausgezogen. Das einzige, was ich geschmeckt habe, war der scharfe Alkohol2. Also auch keine Offenbarung.
Die kam dann mit der ersten Flasche irischen Whiskey, die ich auch im Fachhandel gekauft habe3. Dass erste Mal, das so etwas wie Geschmack dabei rum kam. Zugegeben, es war keine Anfängerfreundliche Flasche, der Tropfen hatte seinen eigenen Charakter. Anschliessend habe ich mir zwei, drei gute Standards besorgt um mal den Unterschied zu „erschmecken“. Und erstaunlicher Weise…Ich konnte Unterschiede schmecken. Genau dort begann meine Reise…

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Leider konnte (und wollte) ich nicht genug Zeit in diese Reise investieren4. Die Leidenschaft ging in den Wirren des Lebens5 ein wenig unter und verlor sich. Die Flaschen wurden geleert oder teilweise sogar im Schrank vergessen, andere Dinge hatten Vorrang. Das Thema Whisky wurde erst einmal auf Eis gelegt…6

Und dann kam mein jetziger Arbeitgeber. Als „kleine“ Aufmerksamkeit schenkte er mir eine Flasche Lagavulin7. Mit dieser Flasche wurden die schlafenden Geister wieder geweckt8. So ein Geschmackserlebniss hatte ich selten. Und dabei ist Lagavulin nicht einfach zu trinken. Aber er flashte mich wieder. Und hat mich so gleich auch zu einem (nicht ganz günstigen) Einkauf bewogen.

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Da ich schon in „jungen Jahren“ mit eher süßen Whiskies „befreundet“ war, stieg ich auch wieder in die „Sherry-Liga“ ein.9. Und was soll ich sagen?! Es mundet…Richtig! Ich bin wieder angekommen. Bei dieser enormen Geschmacksvielfalt, bei diesem weitreichenden Spektrum an Eindrücken. Und ist steige gerade erst (wieder) ein. Die Welt der Whiskies ist…Riesig. Die Welt der Eindrücke noch viel größer…

Und genau darauf freue ich mich. Auf die Reise durch das Land des Whisky. Und natürlich auch auf das „Gefühl“ beim Genießen. Sich einfach mal eine Stunde Zeit für sich und den Whisky nehmen, alles andere beiseite zu schieben10, Musik anzumachen und zu erleben. Ein Hobby welches ganz nach meinem Geschmack ist…

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Während ich diesen Eintrag schreibe, geniesse ich einen unglaublich guten Dram vom Aberfeldy… ;)

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  1. Mit „e“ weil Jack Daniels ja Bourbon ist und damit Amerikanisch []
  2. Und im Nachhinein: Wohl den Geschmack von Möbelbeize []
  3. Ein kleiner, uriger Whiskyladen im tiefsten Bayern []
  4. Mal abgesehen von den Supermarktangeboten….Whisky ist kein günstiges Hobby! []
  5. Oh Gott…Klingt das pathetisch! []
  6. Haha…Eis in Kombination mit Whisky…Bähhh! []
  7. Und ich bin immer noch überzeugt, dass er weniger aus Kenntnis denn aus puren Zufall zum Lagavulin gegriffen hat. Aber seis drum… []
  8. Wer schon mal einen Lagavulin getrunken hat, weiß wovon ich rede []
  9. Der Highlangpark nur als Alternative zum doch sehr kräftigen und rauchigen Lagavulin []
  10. Das Handy ausmachen! []

Tick…Tack…

sdr

dav

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Ich glaube, ich bin vom „Uhrenvirus“ befallen worden…

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