Die Sache mit der Waage

Haha…Nein, keine Diättipps. Keine Sorge! Das ist kein Thema für mich…1
Mir gehts heute um die „Lebenswaage“. Oder auch neudeutsch „Work-Life-Balance“ genannt…

 

Life-Work-Balance

„Work-Life-Balance“…Ein heißes Thema momentan in der Arbeitswelt. Sowohl auf Seiten der Arbeitnehmer wie aber auch auf der Seite der Arbeitgeber. Malochen bis zum Umfallen war einmal. Heutzutage muss sollte das Gleichgewicht stimmen. Allerdings bedarf diese Einstellung selbst auch ein wenig Arbeit…

Ihr habt es ja (eventuell) mitbekommen. Ich habe meinen Arbeitsplatz gewechselt. Wie und warum…das soll jetzt hier keine große Rolle spielen. Auch möchte ich jetzt nicht auf meinem letzten Arbeitgeber rumbashen. Ist nicht mein Ding. Allerdings hat mich der Wechsel dazu bewogen, mal wieder ein wenig über mich selbst nachzudenken2. Ich hab ja schon das ein oder andere Mal hier im Blog durchklingen lassen das der Job als Fahrlehrer kein Ponyhof ist. Das ist auch okay, man wusste ja vorher auf was man sich einlässt. Serviceberufe sind eben kein plattes Absitzen der Zeit3. Dazu kommt noch, dass wir ja teilweise auch Lehrer-, Eltern- oder Psychologenersatz sind. Nebenbei tragen wir auch noch die Verantwortung ordentliche Verkehrsteilnehmer zu „erschaffen“. Ist also nix mit „Mal eben mit der linken Arschbacke machen“! Leider wird häufig gar nicht auf diese Seite der Medaille geschaut. Selbst von Arbeitgebern nicht4. Wenn jetzt aber der Arbeitgeber, das Umfeld oder aber auch die Kunden eben genau das verlangen…„Mach mal! Egal wie, egal wie viel Du dafür schuften musst, egal wie krumm Du Dich machen musst…Hauptsache der Rubel (Oder das Auto) rollt!“, dann kotzt es mich extrem an. Und da kann es auch ein rosa Einhorn sein welches mich ankotzt…Kotze bleibt Kotze!

Jetzt hör ich schon wieder die Stimme aus dem Off, die sich leise beschwert, dass die „Generation Y“ doch nur Jammerlappen sind. Ja…Es gab eine Zeit, in der bis zum Umfallen malocht worden ist. Und ja, ich bin dieser Generation auch total dankbar dafür, was sie aus unserem Land gemacht haben5. Aber…Diese Generation hat sich auch kaputt gemacht. Ganz selbst und noch lange bevor es den Begriff „Burnout“ gab. Das ist zum Glück (langsam, aber sicher) vorbei. Inzwischen schauen immer mehr Arbeitnehmer aber auch Arbeitgeber drauf, wie es um sich selbst/die Angestellten gestellt ist. Da hat also ein gewisse Umdenken stattgefunden. Ja, den Angestellten muss (!) es gut gehen im Job. Und gut gehen heißt nicht, dass sie horrendes Geld verdienen6. Und ja, die Menschen die arbeiten, haben auch noch ein Leben. „Workaholics“…Wenn ich das schon lese, rollen sich die Fußnägel bei mir auf. Nicht, weil ich faul wäre. Sondern weil ich nicht verstehe, was bei diesen Menschen falsch gepolt ist. Klar kann ich ne 120 Stunden Woche haben…Und Weihnachten wird im Büro zwischen Schreibtisch und Kopierer gefeiert. Aber wo bleibt denn da die Lebensqualität?! Und vor allem…Wo bleibt da die Zeit, mal durchzuatmen?! Unweigerlich explodiert man da doch irgendwann wie ein Kessel ohne Überdruckventil. Nein…Ich habe absolut kein Verständnis für Menschen, die genau so ihr (Arbeits)Leben gestalten. Mir7 ist es wichtig, dass ich Zeit & Raum finde um mal abzuschalten. Arbeit mit nach Hause bringen…Mag ja schön und gut sein. Wenn es sich in Grenzen hält. Und wenn es nicht das Leben ausserhalb des Autos/der Fahrschule/des Büros beeinträchtigt. Kinners…Ich weiß wovon ich spreche. Da gabs schon die ein oder andere schlaflose Nacht, die mir der Job beschert hat.

Leider können offenbar viele Arbeitnehmer genau das nicht richtig kommunizieren. Man schaut nur mal in die Pflegeberufe…Die rennen so ziemlich alle am Limit und gehen irgendwann auffem Zahnfleisch. F.U.R.C.H.T.B.A.R.!
Leider hat es auch bei mir eine Zeit gegeben, in der ich geschluckt habe ohne etwas zu sagen. Mit der Konsequenz, dass ich ein ziemliches Arschloch geworden bin. War schon ein bisschen ekelhaft. Aber auch total anstrengend. Nicht nur aufgrund der Arbeitsbelastung, sondern auch weil man sich krumm gemacht hat, ohne einen Ton zu sagen. Und dabei ist es doch so einfach die Klappe mal aufzumachen. Reden ist eine furchtbar einfache Tätigkeit. Man muss es nur tun! Ob es dann auf Zustimmung trifft, dass steht auf einem anderen Blatt. Aber wie bereits erwähnt, wenn man den entsprechenden Arbeitgeber hat, dann sollte das -eigentlich- kein Thema sein. Und wenn nicht, dann muss man daraus Konsequenzen ziehen. Mal ganz ehrlich…Als Arbeitnehmer ist man nicht der Arsch der Nation, der den Chef durchfüttert. Auch der Arbeitgeber profitiert vom Arbeitnehmer…In zwar nicht nur in Form von vollen Kassen. Genau das sollten man in jedem Job dem Chef gleich auf die Stirn tackern. Damit vielleicht auch dem ein oder andere „uneinsichtigen“ Chef bewusst ist, woran er ist. Wenn sich die Einstellung -auf beiden Seiten- durchsetzt, hat man im (Arbeits)Leben bereits viel erreicht. Ja, ja, ja…“Träumereien“ mag der ein oder andere jetzt sagen. Dann sag ich allerdings, dass ihr es leider noch nicht verstanden habt um was es geht und wohl noch -gedanklich- zu alten Generation gehört. Schade drum…

Ich für meinen Teil, bin froh eine Arbeitsstelle gefunden zu haben, bei der genau solch eine Einstellung gelebt wird. Von beiden Seiten! Ich glaube, es macht das (Arbeits)Leben wesentlich einfacher…Auch wenn es gerade mal wieder Anlauf nimmt um Dich richtig zu fi**cken. Denn machen wir uns nichts vor…Das Leben ist keine Kirmes! Aber wenn man genug Chips für den Autoscooter hat8, dann macht auch der größte Stress noch Spaß…

So…Und ich lasse mir jetzt als vorbildliches Muster der „Generation Y“ eben jenes auf die Stirn tätowieren. Damit es auch jeder erkennt welche Einstellung ich pflege…


Außerdem muss ich echt mal nachdenken, wann und durch wen sich meine Einstellung so grundlegend geändert hat. Auf jeden Fall -unbekannterweise- sage ich mal Danke dafür! Und nein…ich werd nicht zum „Teebeutelschwinger“9

 

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  1. Sollen dass doch irgendwelche Hipster-Vegan-Rezepte-Magerwahn-Blogger machen :D []
  2. Yeah…Ich kanns noch!!! []
  3. Auch wenn oftmals diese Meinung über Fahrlehrer kursiert… []
  4. Die ja eigentlich wissen sollten, wie es läuft! []
  5. Na gut…Bekloppte AfD-Spinner, betrügerische Autokonzerne und Weichflöten-Politiker braucht es nicht unbedingt… []
  6. Okay…Das wäre natürlich nicht schlecht! ;) []
  7. Und das ist -wie so oft hier im Blog- meine ganz persönliche Meinung! []
  8. Sinnbildlich für gute und annehmbare Grundvoraussetzungen… []
  9. Danke an A. für diesen herrlichen Begriff! []

Chinesischer Champagner (Huawei P8)

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Huawei P8 in Mystic Champagne
Endlich mal wieder ein vernünftiges Smartphone…
Nach gut 2 Wochen in Gebrauch, kann ich nur eins sagen…Chapeau Huawei!
Ich hätte nicht gedacht, dass die „Chinesen Smartphones“ doch so hochwertig sein können (Alu-Vollrahmen, gute Arbeitsgeschwindigkeit, hochwertige Verarbeitung und noch ’nen Ticken bessere Form als das Apfeltelefon). Und dann natürlich „relativ“ günstig (400€). Ich bin seit der ersten Sekunde Fan von Huawei.
Also in Sachen „Handy“ habe ich schon schlechtere Entscheidungen getroffen…

Lass ma Staub wischen woll!

Zeit für den Frühjahrsputz Herbstputz!
Seit Mai 2015 hat der Blog ganz schön Staub angesetzt…

 

ghost-airport-rajasthan-02

Sonntagmorgen, ich sitze mit einer heißen Tasse Kaffee im Büro und stolper über mein Blog. „Ach, da war ja was!“ schießt es mir durch den Kopp. Nach zahlreichen Updates und einem Moment der Unübersichtlichkeit bin ich wieder drin. Im Flow. Im Backend. Im Blog.

Na ja, mehr oder weniger…Ich schrub es irgendwo schon einmal (sehr pathetisch!) im Blog, dass ich mal mehr bloggen möchte. Aber wer kennts nicht…“Et kommt immer anders als man glaubt!“. Deswegen werde ich hier jetzt sicherlich keine hochtrabenden Versprechungen machen. Wenn überhaupt, werde ich bloggen wenn ich Zeit und den Kopf dafür finde. Denn die letzten Monate war weder Zeit, noch Kopf dafür da. Wobei…Zeit eigentlich schon. Nur der Kopf war mit vielen anderen Dingen beschäftigt.

Nach meiner großen Küchenrenovierung im Frühjahr, ging es „auf Arbeit“ ziemlich hoch her. Wer mitgelesen hat, da stand noch eine wichtige Prüfung an. Leider habe ich das ganze etwas schleifen lassen (wohl aus zu großer Sorge/Angst vor der Prüfung), so dass ich im wahrsten Sinne eine Punktlandung hingelegt hatte. Zwischen Prüfung und Ablauf meines Fahrlehrerschein lagen -glaube ich- noch 14 Tage. Spannend kann ich! Soweit, so gut. Die Prüfung hab ich also endlich hinter mich gebracht (Erfolgreich!) und somit habe ich für 2015 einen ganz dicken Brocken aus dem Weg geräumt.

Leider litt mein Arbeitsleben im Vorfeld der Prüfung enorm. Man kann sich vorstellen, dass man ein wenig angespannt ist, wenn es um so etwas wichtiges geht. Das haben zum Teil meine Fahrschüler abbekommen, zum Teil aber auch mein Chef. Zudem lagen eh ein paar Dinge im Argen zwischen dem Chef und mir. Und wenn man die Dinge immer schön vor sich herschiebt, häuft sich irgendwann mal ein riesiger Berg an, der irgendwann nicht mehr zu umgehen ist. So ist es auch mir/uns gegangen und das Ende des Liedes ist jetzt, dass wir ab November getrennte Wege gehen. So blöd wie das auch sein mag (gerade wenns auch noch um die eigene Familie geht), so nötig war der Schritt wohl. Ich glaube, hätte es sich noch weiter angestaut…Die Bombe von Hiroshima wäre ein Scheißdreck dagegen gewesen! Es hätte irgendwann geknallt. Und zwar richtig!

So gehts also ab November mit einer neuen Stadt, einer neuen Herausforderung und neuen Kollegen weiter. Ja, ich freu mich drauf, bin aber auch mindestens genauso verhalten. „Ersma gucken was kommt…Iss auch nur Maloche!“ wie man so schön bei uns im Pott sagt. Allerdings reizen mich die neuen Eindrücke, die neuen Fahrschüler, das neue Umfeld und natürlich auch die neuen Erfahrungen. Ich geh also ganz optimistisch da rein. Mal sehen…Eventuell…Vielleicht…Halte ich Euch darüber hier auf dem Laufenden. Mal gucken, ob sich Zeit und der Kopf dafür findet…

Bis dahin werde ich mal den Staub vom Blog abklopfen und mal schauen, was sich so alles für Ideen angesammelt haben. Kommt Zeit, kommt Rat…Kommt die Winterzeit, kommt die Bloglust. Und die Putzfrau, die hier sauber macht…

Project Cars – Die Rennsemmel auf der XBOX ONE

Huihuihui…Nicht nur die Maibäume schlagen aus.
Auch eine neue Rennsimulation. Project Cars ist (endlich) da!
Ein kleiner Quick-Look auf Slightly Mad Studios (Meister)Werk.

Project-CARS

Vorne weg…Hier schreibt ein „Casual-Gamer“ der mit dem Controller auf der heimischen Couch sitzt. Kein „Rennverrückter“ Simulationsfreak mit eigenem Raceseat im Wohnzimmer. Daher verzeiht mir bitte die ein oder andere Plattitüde. ;)

Es ist also so weit…PROJECT CARS steht wirklich im Regal. Angekündigt wurde es (vor Dekaden) für November 2014, was dann aber nicht gehalten werden konnte und deswegen auf Frühjahr 2015 verschoben wurde. Auch dieser Termin konnte nicht eingehalten werden, so dass auf dem Zettel der 07. Mai 2015 stand. Und dieser Termin konnte eingehalten werden. Seit gestern kann man die Reifen also qualmen lassen. So unspektakulär (Die nächste Racingsim auf diversen Plattformen…Eigentlich nicht Neues!), so gut.PROJECT CARS wurde im Vorfeld massiv gehyped. Nicht nur, weil das Spiel per „Crowdfunding“ finanziert wurde, sondern auch weil es die Genrekönige vom Thron stoßen sollte. Wie das bei so vielen Hypes ist, nicht alles wurde eingehalten…

Ich selbst bin vor etwa einem Jahr auf PROJECT CARS aufmerksam geworden. Irgendwie bin ich seit meiner PC Zeit an „Rennspielen“ hängen geblieben. Bin ja auch im echten Leben etwas „Autoaffin“. Daher ist es nur logisch, dass man dieses Hobby auch gerne auf der Konsole weiter betreibt. Seit der XBOX 360 und Forza 4, habe ich so ziemlich alles mitgenommen was im Angebot war. Und bislang war mein Liebling FORZA 5 auf der XBOX ONE. Das wird sich in den nächsten Monaten (?) aber wohl ändern. Denn PROJECT CARS macht einiges anders als FORZA 5.

Als allererstes…PROJECT CARS ist eine waschechte Simulation. Und das sogar auf der XBOX ONE. Die PC-Fahrer werden da sicherlich noch viel mehr Simulation drin sehen…Allein die zahlreichen Tweaks für die Steuerung, Unterstützung für diverse Lenkräder und sogar Second-Screen Apps. Auf dem PC ist PROJECT CARS ganz sicher das, was es sein will. Eine Simulation für Hardcore Rennfans (Allerdings gibt es auf dieser Plattform durch noch -bessere- Alternativen). Auf der XBOX ist PROJECT CARS allerdings auch ein Schwergewicht in Sachen Simulation. Wo die „Need for Speed“ Serie noch die Arcade-Zocker ansprechen sollte (Spiel starten, Wagen wählen, fahren…Optik und den Spaß genießen), da ist FORZA 5 schon weitaus Simulationslastiger. Allerdings eben noch lange nicht so sehr wie PROJECT CARS. Beim berühmten Genrekollegen FORZA 5 geht es noch viel um den Schein. Hammergrafik, Hammerautos, Hammerpower. Der wahr gewordenen Männerspielplatz in Sachen PS-Schleudern. Viele Autos, einige Strecken. PROJECT CARS geht da (noch) einen anderen Weg. Nur 80 (!) Autos zu Beginn, kaum „Hypercars“ oder Traumautos die manch einen 14jährigen feucht in der Buchse werden lassen. Viel mehr „Rennautos“. In diversen Klassen wie zum Beispiel „Open Wheels“, GT oder sogar Kart. Eine Handvoll „Straßen- und Hypercars“ haben sich dann aber doch mit in den Fuhrpark verirrt. Diese (auf den ersten Blick) etwas eingeschränkte Auswahl ist allerdings ausgesprochen…angenehm. Man merkt anhand des Fuhrparks gleich, wo der Hase läuft. Rennen Baby! Und nicht mit nem Ferrari pseudomäßig über eine Rennstrecke fahren. Bei PROJECT CARS wird nicht mit teuren Supersportwagen um sich geschmissen…Bei PROJECT CARS wird um jeden Bruchteil einer Sekunde gekämpft. Yeah…Genau das habe ich lange bei FORZA vermisst. Man kann zwar sehr ordentlich Rennen bei FORZA fahren, aber irgendwie wars doch immer der selbe Belag auf der Pizza. Schmeckt gut, aber lässt die Abwechslung vermissen.

Auch hier haut PROJECT CARS wieder in die Kerbe und lässt Euch alle erdenkliche Freiheiten. 24h Rennen auf der Nordschleife? Im dicksten Gewittersturm fahren? Realistischer Treibstoffverbrauch und Reifenverschleiß? Alles gar kein Problem…Stellt es Euch ein so wie ihr es mögt. Genau das habe ich seit meiner PC Zeit vermisst. Und da hört PROJECT CARS nicht aus…Bei Weitem noch nicht! Die Stellschrauben für das Feintunig habe ich noch nicht mal alle entdeckt, geschweige denn dran gedreht. Bis ich mich dort eingearbeitet habe, habe ich wohl meine Ausbildung als Rennmechaniker abgeschlossen. Umfangreich trifft es kaum…Exorbitant schon eher. Sehr nett gemacht, aber für mich als Casual Gamer eher ein Buch mit sieben Siegeln. Mal sehen ob ich mich da noch wirklich dran traue…

Insgesamt gibt PROJECT CARS einem das Gefühl von Freiheit. Das spiegelt sich auch im „Karrieremodus“ wieder. Der ist nämlich von Beginn an offen. Man kann also gleich in der höchsten Klasse fahren und muss nicht erst zig Rennen in den unteren Klassen fahren um aufzusteigen. Da hat mich (manchmal) ein wenig in den anderen Spielen aus diesem Genre genervt. Credit, Erfahrungspunkte oder sonst was „erfahren“ um weiter zu kommen. Und im Falle eines FORZA 5 wird das dann schnell etwas eintönig. Da setzt PROJECT CARS an der richtigen Stelle an. „Mach einfach mal!“ lautet die Devise. Nett…Sehr nett. Ansonsten darf man sich vom „Karrieremodus“ nicht viel erwarten. Story, Langzeitmotivation oder ähnliches gibts auch hier nicht wirklich. Mal gucken, ob es in Zukunft noch irgendwelche DLCs in diese Richtung gibt. „Autopakete“ werden ziemlich sicher kommen. Da ist also noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

Kommen wir aber mal zum Kernpunkt eines solchen Spiels. Die Rennen. Dazu eigentlich nur ein Wort…“GEIL!“. Endlich mal wieder vernünftig um jede Millisekunde kämpfen (Und wie gesagt, ich bin noch eher als Casual Gamer unterwegs!). Und erst das Feedback was Euch die Autos geben…Traumhaft! Es fetzt richtig, die Kurven bis zum letzten Punkt auszufahren. Bremspunkte zu „erfahren“, Stoßstange an Stoßstange über den Asphalt zu flitzen. Ein geniales Gefühl. Da macht die KI -erstaunlicherweise- ganz schön was her. Zwar werden immer wieder die „Drivatare“ aus der FORZA Serie gelobt, aber ich muss sagen dass die Gegner bei PROJECT Cars auch arg anspruchsvoll sind (Gerade bei Schwierigkeit 60+). Aber auch optisch macht PROJECT CARS einiges her. Die Fahrzeuge sehen fantastisch aus, die Cockpits sind sehr detailliert gestaltet (Endlich funktionierende LCD Screens mit allen wichtigen Renninfos!). Aufs HUD habe ich bei PROJECT CARS inzwischen gänzlich verzichtet. Der Sound bläst einen ebenfalls weg. Die Motoren klingen sogar noch einen Tacken besser als beim Konkurrenten FORZA 5. Alles in allem fühlt man bei PROJECT CARS deutlich den Druck hintern den Autos. Und auch das Feeling innerhalb eines Rennen ist das beste seit langen. Spaß und Anspruch in genau der richtigen Mischung. Chapeau!

Allerdings gibt es auch kleinere Wermutstropfen. Da wäre zum Beispiel die Grafik außerhalb der Fahrzeuge. Ich bin ein wenig enttäuscht und hätte mir mehr erwartet. Zumindest bei mir ist deutliches Kantenflimmern erkennbar, außerdem gibt ziemliche hässliche PopUps im Innenspiegel. Dass die Rennstrecken hinter dem Asphalt etwas steril wirken, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Auch das Wetter sieht nicht ganz so toll aus wie ich es mir erwartet habe. Regen und/oder Sturm machen optisch zwar schon einiges her, aber es gibt bessere Effekte (FORZA HORIZONT 2). Alles in allem muss man PROJECT CARS in Sachen Grafik aber durchaus im oberen Bereich (auf der Konsole) ansiedeln. Schon allein wenn man bedenkt, dass PROJECT CARS bloß schlanke 19GB (!) auf der Festplatte der XBOX belegt. Das ist bei anderen Spielen häufig nur ein AddOn. Aber auch der Onlinemodus ist -Konsolenbedingt- ein wenig durchwachsen. Ich habs noch nicht häufig ausprobiert, aber jedes Mal war mindestens ein „Crashkid“ dabei. Arcardegamer halt ;) . Da sollte man wohl echt auf bekannte Spieler/Freunde oder eine „Crew“ bauen. Im Hintergrund formieren sich wohl sogar schon die ein oder anderen Ligen für PROJECT CARS…Wer es richtig ernsthaft angehen möchte ist dort sicherlich gut aufgehoben.

Was bleibt also nach zahlreichen Stunden in PROJECT CARS? Ich würde sagen, ein verdammt gutes Gefühl. Andere „Rennspiele“ werde ich wohl erst mal eine ganze Zeit nicht mehr starten. Dazu gibt es bei PROJECT CARS noch viel zu viel zu entdecken. Und es bleibt eben der Reiz, um jede Sekunde zu kämpfen. Sogar als „Autoaffiner“ Casual Gamer. Ich möchte gar nicht wissen, wie die Profis drauf abgehen. ;)

Und genau da möchte ich auch mein Schlusswort ansetzen. PROJECT CARS ist gut…Verdammt gut. Aber man muss wirklich ein Rennbegeisterter Gamer sein. Wer Ardardemäßig über die Strecke flitzen möchte, wird auf Dauer wohl nicht glücklich bei PROJECT CARS. Dafür gibt es dann echt genug (gute) Alternativen. Wer das Ding aber etwas ernsthafter angehen möchte, der findet bei PROJECT CARS ein dickes Stück Software für verdammt lange Zeit. Ich glaube kaum, dass es in absehbarer Zeit eine ähnliche anspruchsvolle Simulation für die Konsole geben wird. PROJECT CARS ist genau das geworden, was ein sein wollte…Eine grandiose Simulation von Rennfans für Rennfans.

Ich werde mich jetzt mal wieder in den Benzindunst stürzen und mal gucken, ob ich auf der Nordschleife die 10 Minuten knacke. Wenn ihr mögt, könnt ihr mir dabei (unregelmäßig) über die Schulter schauen. TWITCH sei Dank… ;)

Küchendienst…Beendet!

Aloha liebe Leser. Ich wollte Euch ja auf dem Laufenden halten was die Küche angeht. Als erstes, muss ich mal sagen…IST.DIE.GEIL! Hätte nicht gedacht, dass ich so Zielgenau mit Boden, Wandfliesen, Fronten und Arbeitsplatte liege. Passt alles verdammt gut zusammen…Eben wie der berühmte Arsch auf den Eimer. Auch, dass ich die alten Deckenpanele weiß gestrichen habe…Beste Entscheidung. Ihr merkt, ich bin rundum zufrieden. Kann man auch, wenn man überlegt das ich vorher eine 30 Jahre alte, abgegammelte Küche mit alten Elektrogeräten hatte (Wovon ich leider kein Bild gemacht habe!)…

Auf Bilder wirken Möbel ja immer ein wenig anders…Graue (!) Front mit dunkler Arbeitsplatte, auf dem Boden Fliesen in Holzoptik (weiß), ein Cremefarbender Fliesenspiegel, weiße Tapeten und weiße Decke. In Kombination mit den neuen Fensterrahmen (Die alten waren auch von innen dunkel), wirkt es wie ein ganz neuer Raum. Wunderbarst! Dazu dann noch Nigelnagelneue Einbaugeräte und endlich einen Ofen mit Mikrowelle in einem. Yeah! Das Träumchen jeder Hausfrau…Oder eben mein Träumchen. Genug Geld habe ich dafür auf jeden Fall liegen lassen. Gekauft wurde die Küche übrigens bei „MEDA-Küchen“ in Dortmund (Und nein, ich bekomms nicht bezahlt!). Ich kann den Laden nur empfehlen. Gute Planung, guter Service, guter Preis und der Liefertermin hat genau gepasst. Ebenfalls…Wunderbarst!

Ok…Die nicht ausbleibende Renovierung des Raumes (Selbst entkernt, gefliest, gestrichen und tapeziert), hat ganz schön an den Nerven gezerrt und auf der Zielgeraden gestern habe ich auch echt geschwächelt (Habe mir den Aufbau mit Grippe angeschaut), aber gut, so etwas macht man ja zum Glück nicht alle paar Tage. Alles in allem hat sich der Aufwand gelohnt. Jetzt gehts noch ein bisschen ans dekorieren und dann steht dem Kochen in der neuen Küche nichts mehr im Wege. Wobei…Eigentlich koche ich gar nicht so häufig. Sollte ich vielleicht mal machen. Auf das der Küchendienst doch noch nicht beendet ist…

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